Midnight Secretary – Band 1

Büro-Affäre mit Biss

Zeichnungen und Text: Tomu Ohmi

Erschienen am 8. März 2012

  • Vampir-Erotik: was Twilight sich nicht traut
  • Serie bereits abgeschlossen (7 Bände)
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Kaya hatte gedacht, sie hätte den perfekten Job gefunden, als sie die Privatsekretärin von Kyohei Toma wurde. Aber ihr neuer Chef ist zwar ein fähiger Unternehmensleiter, doch zwischenmenschlich ein völliger Versager. Er ist arrogant, schlampig, herablassend und seine Vorliebe für schnelle Affären mit hübschen Frauen ist legendär.
Kaya indessen gibt alles, um zu beweisen, dass sie ihre Arbeit einwandfrei erledigt und Talent hat, und dabei entdeckt sie eines Nachts das gut verborgene Geheimnis ihres Chefs – er ist ein Vampir!

Zusätzliche Infos

GenreRomance
Altersempfehlung14+
Für Fans von …Twilight; Vampire Diary; Dance in the Vampire Bund; Vampire Knight; Interview mit einem Vampir
Original-TitelMidnight Secretary
Land/JahrJapan/2007
Anzahl Bände7
Format11,5 x 17,5 cm
Anzahl Seiten in diesem Band192
Extras

Lesezeichen

ISBN978-2-88921-015-2
CopyrightMIDNIGHT SECRETARY © 2007 Tomu OHMI/ Shogakukan Inc.

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3 Kommentare

10.10.2012 13:21 Uhr | Christina schrieb zu Midnight Secretary – Band 1
Gab 4 Sterne
Tomu Ohmi ist eine meiner Lieblings-Mangaka. Ihre Manga drehen sich meistens um Übernatürliches, welches sie aber immer wieder geschickt und spannend einbindet, so auch natürlich bei Midnight Secretary.

Zur Story werde ich nicht mehr viel sagen, da meine Vorgänger dies ja bereits ausführlich getan haben. Nur soviel: es ist fesselnd und spannend von Anfang bis zum Ende. Auch der Zeichenstil ist wunderschön und weiß die Geschichte ins rechte Licht zu rücken ohne zu viel preiszugeben.

Die Aufmachung der deutschen Manga durch Kazé gefällt mir ganz gut. Der Einband erscheint robust, die Übersetzung ist toll gelungen. Ich würde mich freuen, weitere Werke von Tomu Ohmi bald hier finden zu können.
29.05.2012 12:29 Uhr | daniela schrieb zu Midnight Secretary – Band 1
Gab 5 Sterne
ich kann mich nur Jennifer anschließen zu dem was sie geschrieben hat. Ich finde die Geschichte einfach nur toll und freue mich schon auf das 3 Buch. Nur leider müssen wir solange darauf warten. geht das nicht was schneller?
15.05.2012 12:58 Uhr | Jennifer schrieb zu Midnight Secretary – Band 1
Gab 4 Sterne
Story
Kaya Satozuka ist die perfekte Sekretärin. Sie ist fleißig, ordentlich, genau, aufmerksam und klug. Kein Wunder, dass sie als neue Sekretärin des geschäftsführenden Direktors der „Toma AG“, Kyohei Toma, ausgewählt wurde. Dabei war die Position gar nicht so einfach zu bekommen, denn Kyohei lässt eigentlich nur hübsche Edel-Frauen in seine Nähe, egal ob privat oder geschäftlich. Dabei entspricht Kaya genau dem Gegenteil, denn sie legt viel Wert auf eine kompetentes Auftreten, dass einer Sekretärin würdig ist. So erscheint sie täglich mit Dutt, Brille und Uniform um ihr kindliches Gesicht bestmöglich zu verdecken. Doch dass sie ihre Aufgaben perfekt macht, musste selbst Kyohei anerkennen.

Auch wenn Kaya die viele Arbeit und die Überstunden für ihren neuen Chef nicht sonderlich stören, belastet sie doch die üblen Gerüchte über ihren Arbeitgeber. Kyohei Toma soll nämlich ein Frauenheld sein, der nicht selten seine Liebesgespielinnen zu sich ins Büro auf ein schnelles „Stelldichein“ bittet. Das hat Kaya auch schon bemerkt, und dass die Frauen danach immer sehr schwach und blass wirken. Kaya beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, denn es wäre nicht auszudenken, welche Konsequenzen es haben könnte, wenn ihr Chef mit den Frauen Drogen nehmen oder sonstige illegale Sachen anstellen würde.
So beobachtet sie eines nachts ihren Chef dabei, wie er mit einer Frau im Büro verschwindet. Sie scheinen sich einander hinzugeben, als Kyohei plötzlich seine deutlich zu spitzen Eckzähne in den zierlichen Hals seiner „Gesellschaft“ stößt. Kaya kann ihren Augen nicht glauben. Hat ihr Chef gerade diese unschuldige Frau getötet? Als sie schnell verschwinden möchte, hält Kyohei, der Kaya bemerkt hatte, sie plötzlich auf. Er erklärt ihr deutlich, dass diese Frau weder tot ist, noch gelitten hat.
Er selber ist ein Vampir und brauch das Blut lediglich zwei bis drei Mal die Woche zur Nahrungsaufnahme. Die Frauen empfinden dabei ein Gefühl der Ekstase und selbst Bissspuren bleiben keine zurück. Kaya möchte am liebsten gehen und kündigen, doch Kyohei möchte auf sie nicht mehr verzichten, erst recht nicht, wo sie doch jetzt sein Geheimnis kennt. So zwingt er Kaya, bei ihm zu bleiben. Ansonsten würde er ihrer Mutter, die in einem Geschäft der Toma AG arbeitet, nicht nur kündigen, sondern auch kriminelle Dinge anhängen. Kaya bleibt also keine andere Wahl, sodass sie weiterhin als Kyohei Tomas Sekretärin arbeitet.
So ist sie neben den täglichen normalen Aufgaben nun auch für die Organisation von Kyoheis „Rendezvous“ zuständig. Allerdings erkennt sie mit der Zeit, dass ihr Vampir-Boss nicht nur schlechte Seiten hat und sie fängt an, ihren Job zu genießen. Zudem macht sie durch genaue Beobachtung die Entdeckung, dass die Vampir-Geschichten der Menschen nur geringfügig der Wahrheit entsprechen. Kyohei kann zum Beispiel ans Tageslicht, aber nur kurz oder mit Sonnenschirm. Er trinkt Blut, kann aber auch normale Nahrung aufnehmen. Er reagiert nicht empfindlich auf Knoblauch oder Kreuze, aber die Frömmigkeit von Menschen oder Kirchen schwächen ihn stark, sodass er eher wieder Blut zu sich nehmen muss.
Kaya nimmt sich also zur Aufgabe, nicht nur die Büroarbeit für Kyohei Toma zu bewältigen, sondern ihn auch vor allem Vampir-schädlichen zu beschützen.

Eigene Meinung
„Midnight Secretary“ ist ein Vampir-Manga, den man selbst als „Twilight“-Gegner durchaus mal lesen kann. Kaya entspricht wirklich dem Ideal-Bild einer Sekretärin und wirkt dadurch sehr überzeugend. Der Vampir Kyohei wirkt nicht übertrieben „vampir-mäßig“. Er ist lediglich etwas düster und undurchschaubarer und lässt ab und an seine spitzen Eckzähne aufblitzen. Ansonsten kann er sich aber weder verwandeln, noch fliegen, noch besitzt er Superkräfte. Auch wenn man es bei der Story eigentlich annehmen könnte, sind die Zeichnungen nicht übermäßig freizügig. Nackte Haut wird nur selten gezeigt, was meiner Meinung nach angenehmer zu lesen ist und nicht überreizt wirkt. Dafür herrscht eine gewisse erotische Grundstimmung bei Kyoheis „Nahrungsaufnahme“, die aber gut zu der Geschichte passt und zu der Glaubwürdigkeit des Manga beiträgt. Ich bin jedenfalls auf den weiteren Verlauf der Geschichte gespannt und werde dran bleiben – auch weil Kyohei zudem noch hübsch anzusehen ist.