Blue Exorcist – der Manga

4 Bewertungen

Ein echter Teufelskerl

von Kazue Kato

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Rin ist wirklich kein Unschuldslamm. Ständig prügelt er sich und kümmert sich auch nicht um einen Job, wie er sollte. Trotzdem liebt ihn sein Ziehvater, Vater Fujimoto. So sehr, dass er sich für ihn opfert, als eines Tages Rins richtiger Vater vor der Tür steht: der Leibhaftige selbst. Doch sein leiblicher Vater kann Rin gestohlen bleiben. Was hat der schon für ihn getan? Vater Fujimoto, der war ein wahrer Vater. Und deshalb wird Rin alles tun, um ihn zu rächen!

Zusätzliche Infos

GenreAction
Original-TitelAo no Exorcist
Altersempfehlung14+
CopyrightAO NO EXORCIST © 2009 by Kazue Kato / SHUEISHA Inc.
ExtrasLesezeichen
Anzahl Bände12 ongoing
Format12x Buch (11,5 x 17,5)
CopyrightAO NO EXORCIST © 2009 by Kazue Kato / SHUEISHA Inc.

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3 Kommentare

07.02.2013 22:00 Uhr | Marco schrieb zu Blue Exorcist – der Manga |
Gab 5 Sterne
• Dieser Manga ist anders als die anderen. Grundsätzlich wird die Geschichte von Rin Okumura beschrieben, dem Sohn Satans. Nach dem tragischen Tod seines Ziehvaters, der ihn während eines Angriffs von Satan mit seinem Leben beschützte, ist er wütend auf sich selbst und will stärker werden, damit niemand mehr wegen ihm sterben muss. Er beschließt Exorcist zu werden. Rins Ziehvater hat in der Hinsicht schon vorgesorgt und alles arrangiert, was nötig ist um Rin den Zugang zur Akademie zu ermöglichen. Schnell findet er Freunde in seiner Klasse und trifft viele Bekannte seines Ziehvaters. Doch die Stimmung kippt, als plötzlich sein Geheimnis gelüftet wird. Aber Rin gibt niemals auf...

Kurz gesagt: Satans Menschensohn will Exorcist werden.


Die Qualität der Bilder ist top und alles in allem eine wirklich solide Leistung. Der lebendige Zeichenstil ist übrigens sehr lobenswert, er verleiht dem Manga den Charme, den er verdient hat.


Positiv finde ich den Versuch, die Witze nicht zu übersetzen. Übersetzte Witze kommen immer doof. Die Spannung geht futsch und die Pointe verliert sich in langen Erklärungen, weil das meiste eh irgendwelche Wortspiele sind, die in Deutsch so nicht möglich sind. Wenn man der deutschen Sprache mächtig ist, dann findet man in den meisten Fällen passende Redewendungen oder "spezielle" Begriffe, die das gleiche bedeuten, aber nicht genau das übersetzen, was im Original steht. Auf Anglizismen wird überwiegend verzichtet.
Leider funktioniert das Konzept nicht an allen Stellen, manchmal könnte man mit weniger mehr erreichen. Viele Begriffe sind schon so veraltet, dass sie wahrscheinlich nur wenige der jungen Leser verstehen. Manchmal wirken gewisse Begriffe aufgesetzt bis störend oder wie es die jungen Leser ausdrücken würden: uncool ...

Schade finde ich auch, dass ich viele Flüchtigkeitsfehler gefunden habe, ohne wirklich auf solche zu achten. Schließlich kaufte ich mir die ersten sechs Bände, weil die Geschichte genau meinen Geschmack trifft und mich köstlich unterhält und nicht um darin die Fehler zu suchen. Also kommt nicht auf falsche Gedanken, das läuft bei einfach so nebenbei.

Kleines Beispiel: Auf den letzten Seiten eines jeden Bandes werden immer irgendwelche Dämonen oder Personen erklärt. Man erhält Hintergrundinfos, die nicht in diesem Umfang in die Geschichte integriert werden konnten. So werden auch die beiden Augen des "Unreinen Königs" beschrieben. Nur dumm, dass in den Beschreibungen zum rechten Auge der Anfang identisch ist mit dem zum linken Auge. Es wird zweimal das linke Auge beschrieben. Da war wohl jemand "zu faul" den Text zweimal zu tippen und hat ihn kurzerhand kopiert, aber nur halbherzig dem jeweiligen Titel angepasst. Pro Band sind es ca. zwei bis fünf Flüchtigkeitsfehler, die mir beim Lesen der Geschichte aufgefallen sind.


Oh man, eigentlich wollte ich nicht so viel negatives schreiben, aber wenn's mal schreibt, dann schreibt's :)

Trotzdem werde ich mir Band 7 gleich nach dem Release kaufen und mich tierisch darüber freuen, wenn's an der Haustür klingelt und dort ein kleines feines Paket auf mich wartet. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!

KAUFT EUCH DAS DING, IHR WERDET FREUDE DARAN HABEN ... !
12.06.2012 22:47 Uhr | Jennifer schrieb zu Blue Exorcist – der Manga |
Gab 4 Sterne
Blue Exorcist 1
Rin ist ein Raufbold und Abendteurer. Wo ist Ärger gibt, da ist zumeist auch Rin. Dabei wohnt er in dem Knabenstift in der Stadt Heiligkreuz, dessen Leiter der Priester Fujimoto ist. Dort herrschen Anstatt, Sitte und gutes Benehmen. Dabei plagt es Rin sehr, dass er das schwarze Schaf zu sein scheint, das nichts zu Stande bringt, während sein Bruder Yukio ein Genie ist und demnächst an die Eliteschule, die Heiligkreuz-Akademie, gehen wird. Seine Hoffnung, etwas gut machen zu können, sieht Rin darin, den Nebenjob, den ihn Vater Fujimoto beschaffen konnte, im Bewerbungsgespräch zu ergattern. Rausgeputzt macht sich Rin an diesem Morgen auf den Weg zur Vorstellung, als er plötzlich von einem alt bekannten Streithahn angegriffen wird. Dieser ist von einem Dämon besessen und besitzt unmenschliche Kräfte. Als Rin langsam verausgabt ist und die Situation aussichtslos erscheint, taucht Vater Fujimoto auf und treibt den Dämon aus.
Es wird nun Zeit, Rin zu erklären, wer und was er ist. Er erzählt ihm, dass auch Rin ein Dämon ist, und einen berühmten leiblichen Vater hat – den Satan höchstpersönlich. Vater Fujimoto hat es mithilfe des Schwertes Kurikara geschafft, diese Dämonenkräfte in Rin zu versiegeln und ihn bis heut das Leben eines Menschen zu ermöglichen. Sollte er aber jemals das Schwert aus der Scheide ziehen, würden seine Dämonenkräfte befreit werden und er könnte nie wieder das Leben eines Menschen führen. Ab jetzt ist es mit der ruhigen Zeit vorbei. Dämonen haben die Aufgabe bekommen, Rin zurück zu Satan zu bringen. Rin muss zu einem Bekannten fliehen, der ihn beschützen kann, so die Aussage Fujimotos. Doch die Flucht ist schon zu spät. Satan hat Rin gefunden und Besitz von Fujimoto selbst ergriffen. Das Problem daran ist, dass normale Menschen dem Geist Satans nicht standhalten können und sich der Körper vom Priester immer weiter zersetzt. Der Tot von seinem Ziehvater lässt Rin völlig die Kontrolle verlieren. Er will sich wehren und rächen, doch er kommt gegen die Kraft Satans nicht an. Daher führt für ihn kein Weg dran vorbei und er zieht das Schwert Kurikura um seine Kräfte zu entfalten und Satan in die vorläufige Flucht zu jagen.
Blue Exorcist ist ein Action-Manga der feinsten Sorte. Nicht nur Freunde von aufregenden Kämpfen kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch Fans von Mystik und Magie, Rätseln und Geheimnissen. Die Zeichnungen sind sehr dynamischen und abwechslungsreich. Die Charaktere sind klassisch aber dennoch unterschiedlich. Rin ist das absolute Gegenteil von seinem Bruder Yukio.
Nach dem ersten Band möchte man unbedingt wissen wie es weitergeht.
30.04.2012 08:37 Uhr | Richard schrieb zu Blue Exorcist – der Manga |
Gab 5 Sterne
Ein sehr gelungener Manga! Persönlicherweise gefällt mir der Zeichenstil besonders gut, auch die Personenkonstellation ist gelungen. Besonders kann man Yukio und Rin hervorheben. Ihre Charakterere sind sehr gut ausgearbeitet, man erkennt Vielschichtigkeit und Individualität. Alle Erklärunegen sind sinnvoll und inhaltlich passend. Die Charakterinfo am Ende gibt noch nen zusätzlichen Pluspunkt.
Fazit: Alles in Allem auf jeden Fall lesenswert!