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Blue Exorcist – Band 2

Ein echter Teufelskerl

Zeichnungen und Text: Kazue Kato

Erschienen am 5. April 2012

  • Japans Antwort auf Harry Potter und Chroniken der Unterwelt
  • Verkaufsschlager im KAZÉ-Manga-Programm
  • teuflisch gut gezeichnet und höllisch gut erzählt
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Rin hat es echt nicht leicht. Erst wird sein Pflegevater getötet, dann erfährt er, er sei der leibliche Sohn des Teufels. Keine Spitzennachrichten. Aber Rin gibt nicht auf. Er hat beschlossen, ein Exorzist zu werden und Satan zu bekämpfen. Doch bis es so weit ist, muss er erst mal die Schulbank drücken und mit seinen Mitschülern klarkommen. Exorzist wird man nämlich nicht einfach so. Auch dann nicht, wenn man Rin heißt und der Lehrer an der Akademie zugleich der kleine Bruder ist.

Auszeichnungen

  • AnimaniA Award 2013 – Bester Manga International

Zusätzliche Infos

GenreAction
Altersempfehlung12+
Für Fans von …D.Gray-man; Bleach; Beelzebub; Buffy; Angel; Blade; 666 Satan; Blood Lad
Original-TitelAo no Exorcist
Land/JahrJapan/2009
Anzahl Bände23+
Format11,5 x 17,5 cm
Anzahl Seiten in diesem Band208, davon 2 Farbseiten
ISBN978-2-88921-026-8
CopyrightAO NO EXORCIST © 2009 by Kazue Kato / SHUEISHA Inc.

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4 Kommentare

07.02.2013 22:00 Uhr | Marco schrieb zu Blue Exorcist – Band 2
Gab 5 Sterne
• Dieser Manga ist anders als die anderen. Grundsätzlich wird die Geschichte von Rin Okumura beschrieben, dem Sohn Satans. Nach dem tragischen Tod seines Ziehvaters, der ihn während eines Angriffs von Satan mit seinem Leben beschützte, ist er wütend auf sich selbst und will stärker werden, damit niemand mehr wegen ihm sterben muss. Er beschließt Exorcist zu werden. Rins Ziehvater hat in der Hinsicht schon vorgesorgt und alles arrangiert, was nötig ist um Rin den Zugang zur Akademie zu ermöglichen. Schnell findet er Freunde in seiner Klasse und trifft viele Bekannte seines Ziehvaters. Doch die Stimmung kippt, als plötzlich sein Geheimnis gelüftet wird. Aber Rin gibt niemals auf...

Kurz gesagt: Satans Menschensohn will Exorcist werden.


Die Qualität der Bilder ist top und alles in allem eine wirklich solide Leistung. Der lebendige Zeichenstil ist übrigens sehr lobenswert, er verleiht dem Manga den Charme, den er verdient hat.


Positiv finde ich den Versuch, die Witze nicht zu übersetzen. Übersetzte Witze kommen immer doof. Die Spannung geht futsch und die Pointe verliert sich in langen Erklärungen, weil das meiste eh irgendwelche Wortspiele sind, die in Deutsch so nicht möglich sind. Wenn man der deutschen Sprache mächtig ist, dann findet man in den meisten Fällen passende Redewendungen oder "spezielle" Begriffe, die das gleiche bedeuten, aber nicht genau das übersetzen, was im Original steht. Auf Anglizismen wird überwiegend verzichtet.
Leider funktioniert das Konzept nicht an allen Stellen, manchmal könnte man mit weniger mehr erreichen. Viele Begriffe sind schon so veraltet, dass sie wahrscheinlich nur wenige der jungen Leser verstehen. Manchmal wirken gewisse Begriffe aufgesetzt bis störend oder wie es die jungen Leser ausdrücken würden: uncool ...

Schade finde ich auch, dass ich viele Flüchtigkeitsfehler gefunden habe, ohne wirklich auf solche zu achten. Schließlich kaufte ich mir die ersten sechs Bände, weil die Geschichte genau meinen Geschmack trifft und mich köstlich unterhält und nicht um darin die Fehler zu suchen. Also kommt nicht auf falsche Gedanken, das läuft bei einfach so nebenbei.

Kleines Beispiel: Auf den letzten Seiten eines jeden Bandes werden immer irgendwelche Dämonen oder Personen erklärt. Man erhält Hintergrundinfos, die nicht in diesem Umfang in die Geschichte integriert werden konnten. So werden auch die beiden Augen des "Unreinen Königs" beschrieben. Nur dumm, dass in den Beschreibungen zum rechten Auge der Anfang identisch ist mit dem zum linken Auge. Es wird zweimal das linke Auge beschrieben. Da war wohl jemand "zu faul" den Text zweimal zu tippen und hat ihn kurzerhand kopiert, aber nur halbherzig dem jeweiligen Titel angepasst. Pro Band sind es ca. zwei bis fünf Flüchtigkeitsfehler, die mir beim Lesen der Geschichte aufgefallen sind.


Oh man, eigentlich wollte ich nicht so viel negatives schreiben, aber wenn's mal schreibt, dann schreibt's :)

Trotzdem werde ich mir Band 7 gleich nach dem Release kaufen und mich tierisch darüber freuen, wenn's an der Haustür klingelt und dort ein kleines feines Paket auf mich wartet. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht!

KAUFT EUCH DAS DING, IHR WERDET FREUDE DARAN HABEN ... !
30.12.2012 18:40 Uhr | Eva schrieb zu Blue Exorcist – Band 2
Gab 5 Sterne
Nachdem Rins Pflegevater getötet wurde und er nun weiß das er der Sohn des Teufels ist, wohnt Rin nun mit seinem Zwillingsbruder in der Akademie für angehende Exorcisten. Denn trotz das er des Teufels Sohn ist, will Rin Exorcist werden und den Leibhaftigen töten.

Am Anfang seiner Studienzeit verläuft nicht alles so wie er es gern hätte. Sein eigener Bruder ist sein Lehrer und mit einigen Schülern der Akademie kommt er einfach nicht klar...ganz besonders mit Ryuji Suguro hat er sich immer wieder in der Wolle. Ryuji ist ein Überlebender der "Blauen Nacht", was heißt, das er den Anschlag des Teufels, auf seine Abtei überlebte und nun ebenfalls den Leibhaftigen töten will. Rin und Ryuji sind sich sehr ähnlich. Beide sind intelligent und Ehrgeizig, nur auf 2 unterschiedliche Weisen.

Auch Shimie, aus dem 1. Band, ist nun auf der Akademie, aber sie weiß noch nicht genau was sie da will. Als erstes will sie aber Freunde finden, und wird von Izumo Kamiki total ausgenutzt...bis Shimie ihr und ihrer Freundin das Leben rettet. Denn sie werden im Mädchenbad von einem Ghul angegriffen, der es eigentlich auf Rin abgesehen hat. Als der Ghul dann besiegt ist, wiegen die Schüler sich in Sicherheit...doch der Schein trügt. Kurz darauf lässt Yuki (Rins Bruder) die Gruppe von Schülern allein. Dann passiert es.....das Licht geht plötzlich aus und es erscheint der Ghul vom letzten mal. Aber es ist nicht ein Ghul..sondern zwei. Shimie kann der Gruppe einen kleinen Vorsprung verschaffen, dennoch stoßen die Ghuls immer weiter vor. Rin weiß das die Ghuls ihn wollen und versucht sie von der Gruppe weg zu locken. Allerdings folgt ihm nur einer, und der zweite versucht weiter zur Gruppe zu kommen. Ryuji und Konekomaru wollen versuchen den Ghul mit einem Todesvers zu vernichten aber da sie nicht wissen, welcher der Richtige ist, sagen sie abwechselnd alle Einundzwanzig Verse auf.

Was dann geschieht überrascht die ganze Gruppe...und wer den Ghul auf Rin gehetzt hat, überrascht selbst ihn. Wie wird es nun weiter gehen? Wird sich die Gruppe noch zusammen raufen? Ihr erfahrt es, wenn ihr den Manga lest ;-)

Was soll ich sagen...ich saß heut auf der Couch, die Katze am Schoß und einen schönen Tee auf dem Tisch...aber ich war so damit beschäftigt den Manga zu lesen, das ich weder die Katze gestreichelt, noch den Tee getrunken habe. Im ersten Band erfuhr man ja einiges zu Rin und seinem wahren Vater und das er nun auf der Akademie ist.

Jetzt im zweiten Band lernt man noch ein paar neue Charaktere kennen und kommt ein wenig hinter deren Geschichte und warum sie Exorzisten werden wollen. Am Ende des ersten und 2. Bandes hat man immer die Möglichkeit, die Charaktere näher kennen zu lernen, denn sie werden einzeln vorgestellt. Sollte man mal nicht wissen worum es im letzten Band ging, bekommt man in jedem Band eine kurze Einführung, was geschah. Das finde ich wirklich eine gute Idee, denn ich bin sehr vergesslich :-)

Kurz: Auch der 2. Band hat mich sehr überzeugt und ich werde mich sogleich an den 3. Band machen, welchen ich mir ebenfalls schon besorgt habe. Aber ich wollte zuerst diese Rezi fertig schreiben, damit ich nicht durcheinander komme mit dem Inhalt.
12.06.2012 22:47 Uhr | Jennifer schrieb zu Blue Exorcist – Band 2
Gab 4 Sterne
Blue Exorcist 1
Rin ist ein Raufbold und Abendteurer. Wo ist Ärger gibt, da ist zumeist auch Rin. Dabei wohnt er in dem Knabenstift in der Stadt Heiligkreuz, dessen Leiter der Priester Fujimoto ist. Dort herrschen Anstatt, Sitte und gutes Benehmen. Dabei plagt es Rin sehr, dass er das schwarze Schaf zu sein scheint, das nichts zu Stande bringt, während sein Bruder Yukio ein Genie ist und demnächst an die Eliteschule, die Heiligkreuz-Akademie, gehen wird. Seine Hoffnung, etwas gut machen zu können, sieht Rin darin, den Nebenjob, den ihn Vater Fujimoto beschaffen konnte, im Bewerbungsgespräch zu ergattern. Rausgeputzt macht sich Rin an diesem Morgen auf den Weg zur Vorstellung, als er plötzlich von einem alt bekannten Streithahn angegriffen wird. Dieser ist von einem Dämon besessen und besitzt unmenschliche Kräfte. Als Rin langsam verausgabt ist und die Situation aussichtslos erscheint, taucht Vater Fujimoto auf und treibt den Dämon aus.
Es wird nun Zeit, Rin zu erklären, wer und was er ist. Er erzählt ihm, dass auch Rin ein Dämon ist, und einen berühmten leiblichen Vater hat – den Satan höchstpersönlich. Vater Fujimoto hat es mithilfe des Schwertes Kurikara geschafft, diese Dämonenkräfte in Rin zu versiegeln und ihn bis heut das Leben eines Menschen zu ermöglichen. Sollte er aber jemals das Schwert aus der Scheide ziehen, würden seine Dämonenkräfte befreit werden und er könnte nie wieder das Leben eines Menschen führen. Ab jetzt ist es mit der ruhigen Zeit vorbei. Dämonen haben die Aufgabe bekommen, Rin zurück zu Satan zu bringen. Rin muss zu einem Bekannten fliehen, der ihn beschützen kann, so die Aussage Fujimotos. Doch die Flucht ist schon zu spät. Satan hat Rin gefunden und Besitz von Fujimoto selbst ergriffen. Das Problem daran ist, dass normale Menschen dem Geist Satans nicht standhalten können und sich der Körper vom Priester immer weiter zersetzt. Der Tot von seinem Ziehvater lässt Rin völlig die Kontrolle verlieren. Er will sich wehren und rächen, doch er kommt gegen die Kraft Satans nicht an. Daher führt für ihn kein Weg dran vorbei und er zieht das Schwert Kurikura um seine Kräfte zu entfalten und Satan in die vorläufige Flucht zu jagen.
Blue Exorcist ist ein Action-Manga der feinsten Sorte. Nicht nur Freunde von aufregenden Kämpfen kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch Fans von Mystik und Magie, Rätseln und Geheimnissen. Die Zeichnungen sind sehr dynamischen und abwechslungsreich. Die Charaktere sind klassisch aber dennoch unterschiedlich. Rin ist das absolute Gegenteil von seinem Bruder Yukio.
Nach dem ersten Band möchte man unbedingt wissen wie es weitergeht.
30.04.2012 08:37 Uhr | Richard schrieb zu Blue Exorcist – Band 2
Gab 5 Sterne
Ein sehr gelungener Manga! Persönlicherweise gefällt mir der Zeichenstil besonders gut, auch die Personenkonstellation ist gelungen. Besonders kann man Yukio und Rin hervorheben. Ihre Charakterere sind sehr gut ausgearbeitet, man erkennt Vielschichtigkeit und Individualität. Alle Erklärunegen sind sinnvoll und inhaltlich passend. Die Charakterinfo am Ende gibt noch nen zusätzlichen Pluspunkt.
Fazit: Alles in Allem auf jeden Fall lesenswert!