11. Januar 2016 | Anime Kommentare 9
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Der Kalte Krieg wird heiß

Schwarzesmarken

© Koki Yoshimune-ixtl / TV TOKYO / ALTERNATIVE 2nd Project

In diesem Anime ist ausgerechnet Deutschland der Austragungsort epischer Mecha-Schlachten. Denn 1973 wird der Kalte Krieg in Schwarzesmarken zu einem heißen …

Mit der Trennung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Osten des Landes zum Zentrum des Kalten Krieges. Doch nach einer Alien-Invasion im Jahre 1973 wird daraus ein heißer Krieg. 10 Jahre später steht die Ostarmee an vorderster Front im Kampf gegen die BETAs genannten Invasoren. Die 666. Staffel der Nationalen Volksarmee (NVA) bekämpft mit TSFs, mobilen Kampfrobotern, die gefährlichen Lasersysteme der BETAs. Die Einheit trägt den Beinamen Schwarzesmarken, der die Aussichtslosigkeit ihrer Situation illustriert: Mit schwarzen Marken wurden Kriegsverletzte gekennzeichnet, für die jede Hilfe zu spät kommt.

Schwarzesmarken basiert auf einem Spin-Off der interaktiven Visual Novel Muv Luv Alternative, die 2012 bereits als Anime umgesetzt wurde. Die Serie spielt nun 18 Jahre davor und führt uns in ein alternatives geteiltes Deutschland, das sich in erbittertem Kampf gegen Aliens wiederfindet. Statt Ostalgie setzt es nun beinharte Mecha-Action, die die Zuschauer immer wieder eiskalt erwischt!

Die Animationsproduktion teilen sich die Studios LIDEN FILMS (The Heroic Legend of Arslan, Terraformars) und ixtl (Muv Luv Alternative: Total Eclipse). Regie führt Tetsuya Watanabe (Die Ewigkeit, die du dir wünschst, Zone of the Enders) nach Drehbuchvorlagen von Tatsuto Higuchi (Bakugan, Inazuma Eleven).

Schwarzesmarken startet heute auf dem japanischen Sender TV Tokyo und wird jeweils eine Woche später gratis und werbefrei auf Anime on Demand verfügbar sein. Wie düster die Serie wirklich ist, könnt ihr hier nachsehen: Trailer 1, Trailer 2.

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